Freitag, 1. Oktober 2010

Als Tourist im Revier

Erst mal etwas über unser Berlin Wochende- auch wenn ihr natürlich etwas über die Revierfahrt wissen wollt.
Berlin war toll. Nette Leute- viel Spaß- es hätte ein ganz tolles Wochende werden können- wäre unser Auto nicht anderer Meinung gewesen. In Dessau beschloss es sich für die monatelange Vernachlässigung zu rächen. Erst nur ein Licht, dann das Nächste und aus der Traum von Mobilität. Wir sind jetzt auch Mitglied im ADAC, haben in einem Vorort von Dessau ein interessantes Hotel kennengelernt und lernenWerkstätten mit Öffnungszeiten bis 20.00 Uhr zu schätzen. Montag gegen 23.00 Uhr sind wir glücklich in Maigisch angekommen- noch glücklicher war jedoch Snoopy. Schließlich musste Coco Montag ja zur Schule. Zum Glück gibt´s Nachbarn. Erika hat unseren Schatz zwischendurch mal rausgelassen und ihn etwas verwöhnt.
Der Montag war natürlich fest für meine Vorbereitungen (Revierfahrt) eingeplant, dementsprechend kam ich dann etwas ins Rudern. Zum Glück weiß ja niemand was bzw. ob etwas fehlte.
Tja, und Freitag ging es dann los. Mit Stolpersteinen- vergessene Handtasche- Stau in Köln (aber nur ein kleiner- nur so eine Begrüßung - hallo ihr seid jetzt in NRW- größtestes Staugebiet) Ansonsten aber gute Stimmung. Die DVDs liefen zum Glück auf dem Recorder im Bus und ab Wuppertal mussten man mich dann live ertragen. Da sich unser Mittagsstopp länger hinzog als geplant, wurde der Besuch Villa Hügel gestrichen. Eine kleine - ganz kleine Stadtrundfahrt im Berufsverkehr (Margarethenhöhe/Folkwang) dann zur Zeche Zollverein. Die Führung im Ruhrlandmuseum hat mir gut gefallen. Kann ich nur empfehlen. Ab ins Hotel, kurz frisch gemacht, dann ins Starlight. Die Hip-hop Akzente peppen das Ganze auf, die Stunts von zwei Inlinern passen super rein. Abends noch im Hotel ein Bierchen und dann nur noch müde ins Bett fallen. Erster Tag mit einigen Problemen überstanden, der nächste kann kommen.
9.00 Uhr Abfahrt Richtung Essen, Schlenker an der alten Synagoge, Führung durch den Dom und seinem Schatz, 1 Stunde zur freien Verfügung-kurz, aber bei strahlendem Sonnenschein lockt doch die Villa Hügel. Im Park werden die Picknicktisch ausgepackt, jeder schaut sich nach Lust und Laune mal den "Schuppen" an.
Weiterfahrt zur Henrichshütte-Die Führung ist schwere Kost- Chemieleistungskurs- nicht jeder hält da durch. Aber später wird es doch wieder lebensnah und viele haben durchgehalten- bis zum bitteren Ende. Rückfahrt ins Hotel, gemeinsamer Abend im Restaurant Bergbaumuseum. Einige wagten sich noch ins Bermuda3eck, zum Glück ist aber niemand verschollen.
Sonntag stand dann noch Bergbaumuseum und Gasometer auf dem Programm.Um 14.00 Uhr hatten sie es dann geschafft- Abfahrt Richtung Heimat und gegen 16.00 Uhr habe ich mich dann auch als Reiseleitung verabschiedet.Geschafft, müde und zufrieden. Sicher war nicht alles perfekt, vielleicht war ich auch manchmal ganz schön nervig (kann eben so schlecht meinen Mund halten), aber ich denke, ich habe das Revier so rübergebracht, wie ich es sehe. " Meine Liebe" zum Revier kann jetzt manch Maigischer nachvollziehen. Lieben werden sie das Revier sicher nicht, aber schätzen. Überrascht waren sie über die Vielfalt und sicher sehen sie den Pott jetzt mit anderen Augen. Zum Abschied haben mich meine Mitreisenden dann mit einem superschönen Blumenstrauß überrascht- mit Direktlieferservice zum Rastplatz. Hut ab und danke.
Fazit-
ich wurde eindeutig nicht geteert und gefedert, bin auch nicht am Rastplatz ausgesetzt worden. Bleibt nur zu hoffen, dass meine Gruppe mit ihrer Reiseleitung genauso zufrieden war wie ich mit meiner Gruppe. Denn die war absolut super pünktlich, zuverlässsig, hilfsbereit und mitdenkend und das ist sicher das Wichstigste damit solch eine Reise gelingt.
-------------------und jetzt????????????
Endlich ist der Compi wieder zugängig (Berge von Notizen wurden entsorgt) und langsam auch wieder mein Kopf. Nachdem ich mich wochenlang mit der Ruhrgebietssprache beschäftigt habe, muss ich mich jetzt wieder auf "Standart" umstellen. Meine Abstammung kann ich zwar nicht verleugnen, aber ich habe es in Maigisch doch öfters mit Hochdeutsch versucht. Auch verschwindet langsam wieder das aufgekommene Heimweh. Alles konzentriert sich jetzt auf Constantins Geburtstag. Außerdem muss ich mich auskurieren. Dicke Mandeln, Kopfschmerzen, Durchfall, leichtes Fieber usw. alles was man sich so einfangen kann, habe ich aus Berlin und dem Pott mitgebracht.
Eines haben wir übrigens im Bus festgestellt:
der Pott ist meine Heimat,
Maigisch ist mein Zuhause.


P.S: Wer Lust hat, kann hier nachlesen, was die Maigischer live ertragen mussten
Essen-in-Essen (doc, 26 KB)
Ein-Geniestreich (doc, 22 KB)
Das-Ruhrgebiet (doc, 24 KB)
Unser-Herbert (doc, 20 KB)
angie64 - 24. Nov, 08:38

Gruß zum Advent

Hallo Ihr Drei,

ich hoffe, dass es euch gut geht. Herbie ist ja wieder gesund, dafür habe ich jetzt wieder eine Erkältung. Die hat sich wohl als ständiger Dauergast bei uns eingenistet. Dies ist, besonders bei mir, eine große Schwachstelle. Ansonsten bleibe ich ja verschont von irgendwelchen unangenehmen Dingen, bis jetzt jedenfalls.
Ist schon schade, dass wir nicht kommen konnten. Wir hoffen aber sehr, dass wir euch dann im nächsten Jahr mal besuchen können.

Übrigens wollte ich dir noch sagen, dass deine gestaltete Seite zum Besuch im Revier wirklich toll ist. Vielleicht solltest du im nächsten Leben "Reiseführerin" werden.

Meine Schwestern und ich räumen momentan die Wohnung bzw. das Haus aus. Meine älteste Schwester wird das Haus verkaufen und Carola mit Familie wird ausziehen. Sie haben auch schon eine sehr schöne Wohnung in Aussicht. Annika allerdings wird eine eigene Wohnung beziehen.
Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass wir noch genügend Arbeit haben werden, bis das gesamte Mobiliar meiner Mutter erst einmal zerlegt und dann aus der Wohnung geschafft werden wird. Und Carolas Wohnung genauso. Ist schon ein seltsames Gefühl, dass man sozusagen irgendwie alles "abreißt" in dem Haus, in dem man aufgewachsen ist. Schon beim Einpacken des Porzellans etc. kamen uns allen Erinnerungen hoch. Dieses Weihnachten ist das erste ohne meine Mutter. Wir werden aber nochmal alle zusammen kommen, zumindest am Heiligen Abend.
So, meine lieben, ich hoffe, dass es euren Eltern gut geht und falls Ihr sie sprechen solltet, bestellt einen lieben Gruß von uns.

Bis denne mal
Haltet die Ohren steif!

Grüße aussem Pott
Angie und Herbie

Obachd

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