Donnerstag, 2. Dezember 2010

Weihnachtsplätzchen

Schon eine Woche vor dem 1. Advent habe ich fleißig unser Haus weihnachtlich dekoriert. Selbst der Adventskalender ist schon seit 1 Woche gefüllt (früher habe ich oft tageweise nachgefüllt) und hätte es nicht Samstag angefangen zu schneien, wären auch alle meine Balkone weihnachtlich (so leider nur der Esszimmerbalkon). Der Höhepunkt war am Dienstag, ja ich habe Plätzchen gebacken. Nicht nur Vanillekipfla, nein, nein, auch Kulleraugen (sehen aber wie Matschaugen aus) und Baiser, und bedenkt bitte den Zeitpunkt- direkt nach dem 1.Advent. Mittwoch habe ich mich dann noch zu einem Lebkuchen-Kuchen hinreissen lassen, ein Rezept von Steffi- und da kam dann doch aufeinmal die Frage auf - wieso hast du das die letzten 10 Jahre nicht gemacht. Weihnachten kam früher immer so plötzlich- so unerwartet. Warum diesmal nicht???? Und beim Blick auf Steffis Rezept kommen dann die Erinnerungen. Die Küchen mussten vom Tisch, Preiserhöhungen zum Jahreswechsel, noch nicht abgearbeitete Kundentermine vom Tag der offenen Tür, die erste Lieferungsflut und Montagetermindruck, die Monteure einweisen, fehlende Ware organisieren, ABs besonders gründlich prüfen, damit es zu Weihnachten kein Desaster gibt und nicht zu vergessen, die lieben Kunden, die jetzt endlich jemanden einen Herzenswunsch erfüllen möchten und noch bis Weihnachten das karierte Maiglöckchen brauchen. Jedes Jahr der gleiche Stress.
Und ich stehe hier und backe Plätzchen
Ich mag doch gar nicht so gern Plätzchen. Ausserdem hasse ich das BACKEN.
Vielleicht sollte ich Steffi anrufen und fragen ob sie Hilfe braucht. Morgen werfe ich womöglich meinen Ipod in den Müll und kaufe mir eine CD von Maria Hellweg und sticke mir ein Geschirrtuch mit "trautes Heim".
Es schneit unentwegt. Zum dritten Mal muss ich schon zum Schneeschieben raus. Die paar Plätzchen, die ich esse, hat mir früher meine Mutter gebacken. Morgen frage ich Steffi ob sie nicht eine unlösbare Küchenplanung auf dem Tisch hat. So ein bischen Gehirnjogging für frustrierte Hausfrauen.
Heute morgen schneit es nur noch ganz fein. Die dicken Wanderschuhe, die Skisocken, Handschuhe und der Schal werden hervorgeholt. Was mache ich mit dem Kopf. Die Nachbarin hat mir mal den Tipp gegeben, ein Hut würde am Besten schützen. Hut??? Tja, da ist ja noch der Alte vom Opa. Jetzt wo ich eine Brille trage, rutscht er mir auch nicht mehr über die Augen. Ich muss zur Sparkasse in Kureuth, allso los gehts. Es liegt mittlerweile ca. 25 cm Schnee und die Fusswege werden nur teilweise von Bulldogs befahren. Ganz schöne Beinarbeit, aber nach einer halben Stunde kommt die Sonne ganz zaghaft raus. Das kann amn wirklich nicht mit Worten beschreiben, das Glitzern des Schnees, die unberührte Natur, Bäume an denen gelbrote Äpfel mit Schneemützen hängen, ein total ausgelassener Hund, der Schneepflug spielt, in irgendwelche Schneewehen springt und total versingt. Mein Ipod dröhnt mir "Wonderful life" ins Ohr, ich treffe den Einen und Anderen, wechsel ein paar Worte und maschiere weiter "der Sonne entgegen". Nach 2 Stunden bin ich wieder zu Hause, schneeschieben ist noch angesagt. Und dann? Raus aus den Sachen, ein paar Scheite in den Kachelofen schieben, ein Eismärchen-Tee aufsetzen, Computer anschalten, Homepage aufrufen und ?????
ein paar Plätzchen und ein Stück Lebkuchen, wie gut das schmeckt und es duftet so schön nach Weihnachten. Die Sonne schneit ins Esszimmer, ich schaue den Feesenberg hoch und denke mir,
tut mir leid Steffi, vielleicht nächstes Jahr, denn morgen muss ich bestimmt neue Plätzchen backen.
angie64 - 7. Dez, 18:03

Hallo zusammen,

schade, unser Wochenende ist leider schon ausgebucht. Wir haben eine Einladung am Samstag und eine Verabredung am Sonntag zum Weihnachtsmarkt nach Hattingen.
Ich werde allerdings am Wochenende auch wieder mit meiner Schwester zusammen im Hause weiter ausräumen. Der ganze Kleinkram hält ziemlich auf. Unglücklicherweise ist Herbert in der Firma gestürzt, aber nicht wegen des Schnees oder des Glatteises. Nein, einfach nur auf der Treppe umgeknickt. Er hat einen ganz schönen "Ballon" am Fuß. Gebrochen scheint nichts zu sein, aber am Montag wird der Fuß noch einmal untersucht, da dann die Schwellung wohl abgeklungen sein wird und der Arzt das Sprunggelenk noch einmal untersuchen möchte. Es hätte aber noch schlimmer kommen können, also nochmal Glück gehabt.
Morgen soll es hier wieder schneien. Chaos perfekt! Schau'n wir mal.

Euch wünsche ich noch eine gute Zeit in Essen. Mal sehen, was die Maigischer zum bzw. über den Weihnachtsmarkt in Essen sagen werden. Du solltest aber noch vielleicht die Freunde darüber in Kenntnis setzen, dass sie sich zur Weihnachtszeit noch in Deutschland befinden und nicht in den Niederlanden. Die zweite Sprache nach Deutsch ist dann nämlich immer Niederländisch in Essen.

Also, bis denne, viel Spaß beim Einkaufen, Herumstöbern, Glühwein trinken etc.

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